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<pre>RB Leipzig will am Samstag (15:30 Uhr) zum Jahresausklang seine weiße Heimweste erfolgreich verteidigen. Werder Bremen schickt sich an, der Elf von Ralf Rangnick die erste Niederlage in der Bullen-Arena zuzufügen.  <p> Was das betrifft, hatten auch die Dortmunder in den letzten Spielen nicht allzu viel zu bieten. Unter Peter Stöger hat sich die Mannschaft zumindest wieder etwas stabilisiert. Von 14 Bundesligaspielen ging nur eines verloren, diese Niederlage fiel mit 0:6 gegen Bayern München allerdings heftig aus.  <p>  Dazu kommt: Aufgrund des Trainerwechsels in Hamburg wissen nun auch die Leipziger nicht, was auf sie am Samstag zu kommt und worauf sie sich einstellen müssen. <p> Diese Eigenschaften haben die „Bullen“ in den letzten Heimspielen erkennen lassen — die letzten beiden wurden ohne Gegentor und mit insgesamt acht erzielten Treffern mit 2:0 gegen Stuttgart und zuletzt mit 6:0 gegen Nürnberg klar gewonnen. <p>  Sollte ihm noch der Turnaround gelingen und der „Effzeh“ den Verbleib in der Bundesliga schaffen, dann hätte Stöger auch Historisches vollbracht. Alle MannÂ­schafÂ­ten mit neun NieÂ­derÂ­laÂ­gen nach elf SpieÂ­len (5 VerÂ­eiÂ­ne) und nur zwei PunkÂ­ten nach elf RunÂ­den sind in der Folge in die Bundesliga abÂ­geÂ­stieÂ­gen!  </pre>


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<pre>Nach den ersten 13 Spieltagen rangieren die Hessen nur auf Rang zwölf und haben durch die Niederlage gegen Leverkusen in der Tabelle empfindlich an Boden verloren. Statt in Richtung internationale Startplätze zu schielen, könnte sich die Eintracht schnell im Abstiegskampf wiederfinden, sollte nicht bald wieder ein Sieg gelingen.  <p> Gladbach ist seit sechs Spielen in Folge gegen Schalke ungeschlagen, feierte jedoch auch nur zwei Siege.  <p>  In Gladbach setzten sich die Rheinhessen mit 2:1 durch und profitierten dabei einerseits von der schlechten Chancenauswertung der „Fohlen“ und andererseits von der eigenen Effizienz. Danach gab es auch für die Fans im eigenen Stadion einen Grund zum Jubeln. Die Nullfünfer schickten Hannover 96 mit einer 3:0-Packung nach Hause und befinden sich dank dieser beiden Siege auf dem fünften Tabellenrang. <p> Video: Werder-Kapitän Zlatko Junuzovic glaubt nach dem 2:2 gegen Darmstadt weiter an sich und seine Bremer Kollegen. (Quelle: YouTube/Werder Bremen) <p>  Aufgrund der jeweiligen Platzverweise ist es den Bullen möglich, auf die fehlende Aussagekraft dieser Niederlagen zu verweisen. Auch nach den jüngst absolvierten 210 Minuten scheint nicht restlos geklärt zu sein, dass der FC Bayern derzeit tatsächlich den besseren Fußball spielt.  </pre> 


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<pre> Auch die Freiburger können sich über die Punkteausbeute aus den abgelaufenen Wochen nicht beklagen.  <p> Eine weitere Niederlage wäre ein erheblicher Dämpfer für die europäischen Ambitionen der Bremer, die in diesem Fall nach unten durchgereicht werden könnten.  <p>  Selbst die Quoten auf einen Sieg der Westfalen sind trotz ihrer Favoritenrolle recht hoch angesiedelt. Ein Grund dafür dürften die letzten Ergebnisse der Borussia im Schwarzwaldstadion sein. <p>  „Wir treffen oft die falsche Entscheidung“, stöhnte Tedesco nach dem 0:2 gegen Bremen. „Die Bälle kommen nicht da an, wo sie sollen.“ <p>  Der SV Werder kommt aber nicht nur für einen gemütlichen Saisonausklang nach Mainz — die Grün-Weißen wollen vor der Sommerpause noch ihren Negativlauf beenden.  </pre>


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<pre> Was von den Leipziger Himmelsstürmern wirklich zu halten ist, wird sich somit wohl erst im Moment der plötzlichen Schwäche offenbaren; eine nicht einkalkulierte Niederlage könnte die hervorragenden Leistungen durchaus als ein zu hoch gebautes Kartenhaus entlarven.  <p> Wenngleich es der Aufsteiger dem Namen nach natürlich nicht mit den Teams aus Dortmund, München oder Porto aufnehmen kann, mischen auch die nun in der Red-Bull-Arena gastierenden Niedersachsen in der Bundesliga erstaunlich weit vorne mit.   <p> Dabei war einmal mehr ausgerechnet der häufige Ballbesitz maßgeblich dafür verantwortlich zu machen, dass es kaum zu vielversprechenden Situationen kam. <p>  Julian Nagelsmann hat Hoffenheim aus der Abstiegszone geführt und kämpft mittlerweile um einen Platz im internationalen Fußballgeschäft. Diese Entwicklung hätte dem jüngsten Trainer der Bundesliga kaum einer zugetraut. Bei seinem Dienstantritt im Februar 2016 befand sich die TSG auf Rang 17.  <p> Während die Schalker eine 0:2-Pleite in Freiburg kassierten und die Hoffnungen auf einen Europapokal-Teilnahme immer mehr schwinden, kamen die Hamburger gegen Mainz zwar zu einem 0:0 und einem Punktgewinn und kleben aber weiterhin auf dem Relegationsplatz fest.  </pre>


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<pre> Seitdem Schmidt das Ruder übernommen hat, ist der VfL zwar ungeschlagen, aber eben auch noch ohne Sieg. Das 1:1 gegen Hoffenheim war bereits die fünfte Punkteteilung im fünften Spiel. Mit durchschnittlich einem Punkt pro Partie ist die Ausbeute des Schweizers exakt dieselbe wie die von Jonker.  <p> Im Zuge dieser Durststrecke gab Schalke unter anderem auch seine gute Ausgangsposition in der Bundesliga preis; nachdem den letzten vier Auftritten lediglich ein mickriger Punktgewinn entsprang, war der vormals eroberte dritte Tabellenplatz natürlich nicht zu halten.  <p>  Des Weiteren verlor die Mannschaft unter ihrem ehemaligen Trainer Martin Schmidt kaum. Die Wölfe spielen zwar keinen guten oder erfolgreichen Fußball, jedoch reichte es, um erst sieben Mal in dieser Saison als Verlierer vom Platz gehen zu müssen. <p>  Satte 117,1 Kilometer und damit vier mehr als der am Ende heillos unterlegene Gegner haben die Bullen im Volksparkstadion abgespult.  <p> Ein Umstand, der dem Liga-Neuling jede Menge Respekt einbringt. „RB Leipzig ist keine Eintagsfliege, sondern absolut ernst zu nehmen. Letztes Jahr hatten wir in England das Phänomen Leicester City. Leipzig kann exakt den gleichen Weg gehen. Das ist meine Überzeugung, wenn ich sie spielen sehe“, streute BVB-Trainer Thomas Tuchel dem Tabellenführer Rosen.  </pre>


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